Versteckte Urlaubsziele in Großbritannien

Großbritannien hat natürlich wohlbekannte Urlaubsziele zu bieten, wie zum Beispiel Brighton oder Blackpool, aber wenn man sich wirklich fernab der Touristenmassen entspannen möchte, gibt es noch einiger verstecktere Ziele, die auch viel zu bieten haben.

Die meisten Leute die in Schottland wandern möchten, denken dabei an die Highlands und den Cairngorm Nationalpark. Aber auch die Gegend rund um Dumfries und Galloway mit der wunderschönen Landschaft, Wäldern, Stränden und einsamen Buchten hat Besuchern so einiges zu bieten. Man kann wandern, Mountain biken, Reiten oder einfach nur die Wildtiere beobachten.

Wells-Next-The-Sea © flikr/flickr.com

In East Anglia ist der Küstenabschnitt bei Wells-Next-The-Sea nicht besonders bekannt aber dennoch ideal für eine Reise bei der man den Strandurlaub mit der Besichtigung einiger historischer Gebäude verbinden kann. Der Strand bei Wells-Next-The-Sea ist riesig und der Hafen am einen Ende ist berühmt für seine Krebse. Regelmäßig fangen sogar Kinder dort Krebse an der Hafenmauer. In der Stadt selbst gibt es viele georgianische Häuser, Pubs und Parks und in der Umgebung die Möglichkeit zu wandern, Wassersport zu betreiben, Vögel zu beobachten und Parkanlagen zu besuchen.

Wen man an Devon denkt, denkt man meist nur an die berühmte Jurassic Coast und nicht an Urlaub im Dartmoor mit seiner wunderschönen Landschaft. Hier kann man wunderbar Mountain biken, wandern und auch reiten. Das kleine Dorf Buckland-in-the-Moor mit seinen reetgedeckten Häusern und der kleinen Kirche ist typisch für das Dartmoor.

Wer nach Wales möchte dem bieten sich abseits von Snowdonia auch noch andere Reiseziele. Die Küste von Nordwales und die Gower Halbinsel sind Gegenden von ausgesprochener Schönheit mit unberührten Stränden und vielen Tieren, die man beobachten kann. Auf der Insel Caldey direkt vor der Küste befindet sich ein Zisterzienserkloster und außerdem gibt es in unmittelbarer Nähe der Küste neben Golfplätzen und Wanderwegen auch viele Burgen, die besucht werden können.

Veröffentlicht unter Großbritannien | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Englands Nordosten

Zum Nordosten Englands gehören Northumberland, NewcastleGateshead, Durham und Tees Valley. Dank der guten Verkehrsanbindungen können Besucher die wunderbare Natur  und die Sehenswürdigkeiten dieser Region einfach erreichen und entdecken.

Von Schlössern und Herrenhäusern über Gärten und Galerien bis zu Dampfeisenbahnen gibt es hier für jeden Tag etwas Interessantes zu sehen.

Tees Valley ist eine verführerische Touristenregion mit zahlreichen Museen, die von der Geschichte der Eisenbahn und dem mittelalterlichen Erbe erzählen. Aber auch Kunstliebhaber und Besucher die gerne in Designerläden einkaufen sowie Surfer kommen hier voll auf ihre Kosten.

Durham Market Place © Mrs Logic/flickr.com

Durham ist eine Stadt mit einer wunderhübschen Kathedrale, tollen kosmopolitischen Galerien und Cafés mit einer erstaunlichen Geschichte. Die Umgebung zwischen den North Pennines und der Heritage Coast ist von ganz außergewöhnlicher Schönheit.

NewcastleGateshead ist sehr lebendig mit einer inspirierenden Musik- und Kunstszene, außergewöhnlichen Einkaufsmöglichkeiten und tollen Restaurants. In dieser schillernden modernen Stadt kann man alles gut zu Fuß erreichen und ist noch dazu nur 20 Minuten mit der Metro von der Küste entfernt.

Mehr Entspannung finden Besucher in Northumberland mit seiner wunderschönen Küste, den Cheviot Hills bis hin zum Hadrianswall. Die Landschaft ist einfach atemberaubend. Neben historischen Burgen kann man auch traditionelle Marktstädte mit ihrem ganz eigenen Charme besuchen.

Und auch für Liebhaber des Englischen Biers ist der Nordosten das ideale Reiseziel. Durham verfügt über eine lange Brauereitradition und die Besucher können das Bier in zahlreichen Pubs und Brauereien kosten. Dazu gehören unter anderem The Staples Pub and Micro Brewery in der Nähe von Beamish und Surtees Arms in Durham.

Die atemberaubende Landschaft Nordostenglands hat auch über die Jahrhunderte hinweg immer wieder Künstler inspiriert  und für Kunstliebhaber gibt es viel zu entdecken. Angefangen bei den prähistorischen Felszeichnungen in den Simonside Hills bis hin zu modernen Skulpturen von Anthony Hopkins gibt es in der Region alles zu sehen. In Newcastle gibt es viele beeindruckende Kunstgalerien und Museen. Dazu gehören die Laing Art Gallery und das Baltic Centre for Contemporary Art.

Wer die Region bereist wird feststellen, dass man für viele Touren auch einen Führer bekommen kann, seien es Bootstouren, Stadtbesichtigungen, Überlandtouren oder ähnliches. Wer Papageientaucher liebt sollte eine Tour um Coquet Island machen um diese und andere seltene Vögel zu beobachten.

Außerdem hat Englands Nordosten an Unterkunftsmöglichkeiten alles zu bieten was das Herz begehrt. Die Region ist wirklich eine Reise wert.

Veröffentlicht unter England, Nordosten | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Cockney Rhyming Slang

Englisch ist die Weltsprache Nr.1 und Gott sei Dank ist es eine recht einfache Sprache, so dass es den wenigsten Menschen schwer fallen wird, die nützlichste aller Sprachen zu lernen.

Doch selbst das Englische kann Formen annehmen, die es für Außenstehende zu einer Herausforderung, wenn nicht gar zu einem Rätsel werden lässt.

Der berühmte Cockney-Dialekt dürfte wohl jedem ein Begriff sein. Mit seinem „h-dropping“, „th-fronting“ und der „t-glottalization“ ist es ja manchmal schon recht schwierig einen Cockney-Sprecher zu verstehen, selbst für jemanden, der des Englischen eigentlich mächtig ist. Und das ist noch nicht mal das Ende der Fahnenstange. Es reicht offensichtlich nicht, die Worte so auszusprechen, dass man sie kaum noch versteht, man kann ja einfach mal zum Spaß die Worte komplett durch andere ersetzen. Denn das geschieht beim Cockney Rhyiming Slang, einer beliebten Wortspielerei der Cockney Sprecher. Wie der Name schon sagt, wird dabei der eigentliche Begriff, den man meint, durch eine Phrase ersetzt, die sich auf dieses Wort reimt.  So wird z.B. money zu bread and honey oder look zu butcher’s hook. Und damit es für Außenstehende komplett unverständlich wird, hat man sich noch eine gemeine Kleinigkeit ausgedacht. In vielen Fällen wird nur der erste Teil der Phrase benutzt, der Teil der sich reimt und somit die einzig logische Verknüpfung zum eigentlichen Begriff darstellt, wird einfach weggelassen. So wird die eigentlich vollkommen verständliche Aufforderung Have a look! zu Have a butcher’s!. Man kann sich vorstellen, dass selbst in einen Kontext eingebettet, solche ein Satz erst einmal unverstanden bleibt, wenn man nicht zu den Eingeweihten gehört.

Um doch zu den Eingeweihten zu gehören bietet sich natürlich ein Aufenthalt in London an, da man so was doch eher selten in der Schule lernt. Sprachreisen nach London sind natürlich die beste Möglichkeit, um solche kleinen, charmanten Eigenheiten der englischen Sprache  kennenzulernen. Auch Schülersprachreisen sind möglich, wenn man seine Klassenkameraden mal mit astreinem Cockney-Akzent beeindrucken will.

Veröffentlicht unter Allgemein | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Chonkinfeckle Album zu gewinnen

Chonkinfeckle, das Ukulele Duo aus Wigan, Lancashire, feiert zurzeit seinen Jahrestag und hat beschlossen drei der neuen Alben zu verlosen.

Wer also eines der drei Alben bekommen möchte, braucht nur eine relativ leichte Fußballfrage zu beantworten und sich für ein Album zu entscheiden.

Die Frage lautet: „Wann hat haben Wigan Athletic in einem erinnerungswürdigen Fußballspiel gegen Arsenal London gewonnen?“ Datum und Spielstand müssen angegeben werden.

Wer teilnehmen möchte, kann dies hier direkt auf der Chonkinfeckle Homepage tun. Alle richtigen Antworten, die bis zum 25. April 2011 eingehen, nehmen an der Verlosung teil.

Zur Wahl stehen das Debut Album „I’m from Wigan me“ mit 19 Songs über Wigan, seine Leute und Lokalgeschichte, „The Great Canvey Island Chimney Disaster“ mit 4 Titeln in Erinnerung an den Steeplejack, der vor allem auch durchs Fernsehen bekannt geworden ist,  oder „Road Kill“, dem brandneuen Album mit 7 Songs über Essen und Trinken.

Wer kein Glück bei der Verlosung hat, kann die Alben natürlich auch direkt auf der Homepage kaufen.

Veröffentlicht unter Musik | Verschlagwortet mit , , , | 1 Kommentar

Aberdeen

Aberdeen ist Schottlands drittgrößte Stadt und liegt zwischen den Mündungen des Don und Dee. Zwischen den beiden Flüssen befindet sich ein langer Sandstrand, der nördlich des Don zu hohen Sanddünen wird.

Schon seit mehr als  8.000 Jahren haben  in dem Gebiet Menschen gesiedelt und William the Lion verlieh der Stadt im Jahr 1179 zum ersten Mal das Stadtrecht.

Wegen seiner glänzenden Granitgebäude wird Aberdeen auch oft „Granite City“ oder „Silver City“ genannt und seine Skyline ist sicherlich etwas Besonderes. Aberdeen ist auch bekannt für sein großes Angebot an Einkaufsmöglichkeiten, seine preisgekrönte Küche und sein pulsierendes Nachtleben.

Aberdeen Union Street © roger4336/flickr.com

Die sehenswertesten Gebäude Aberdeens sind sicherlich die Town and County Bank, die Music Hall, de Trinity Hall, und die National Bank of Scotland in der Union Street.
Aberdeen ist auch eine sehr grüne Stadt und hat den „Beautiful Britain in Bloom“ Titel nicht weniger als 10 Mal gewonnen und wird auch Blumenhauptstadt genannt. Die Stadt ist berühmt für seine 45 Parks und Gärten und die Blumenarrangements, die man überall in Aberdeen sehen kann.

Einer der Parks ist Duthie Park, der 1899 am Nordufer des Dee eröffnet wurde. Der Park mit Gärten, einem Rosenhügel, einem Bootsteich, einem Spielplatz und den David Welch Winter Gardens, wurde der Stadt 1881 von Miss Elizabeth Crombie Duthie of Ruthrieston gestiftet.

Am Rande Aberdeens liegt der große, waldartige Hazlehead Park, der besonders von Wanderern, Sport Enthusiasten und zum Picknicken genutzt wird.
Johnston Gardens mit seiner Vielfalt an Blumen und anderen Pflanzen wurde 2002 sogar als bester Garten auf den britischen Inseln bezeichnet.

Aberdeen wird nicht nur regelmäßig von Schottlands National Arts Companies besucht sondern bietet auch ein weites Angebot an kulturellen Aktivitäten und Museen wie zum Beispiel dem Aberdeen Maritime Museum, dem Provost Ross‘ House oder dem Marischal Museum. Über das ganze Jahr verteilt finden in der Stadt auch zahlreiche Veranstaltungen statt.

Veröffentlicht unter Schottland | Verschlagwortet mit , , , | 1 Kommentar

Liverpool

Nachdem Liverpool sich in den letzten Jahren einer Verjüngerungskur unterzogen hat, ist es jetzt eines der beliebtesten Reisezeile Großbritanniens.

Die Tatsache, dass 2004 der historische Teil der Stadt zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt wurde und die Stadt 2008 e

Liverpool Albert Docks © Friar's Balsam/flickr.com

uropäische Kulturhauptstadt war, legt Zeugnis über die positive Entwicklung ab, die die Stadt gemacht hat.

Es gibt viele schöne Beispiele moderner Kultur in Liverpool, aber die bedeutendsten Gebäude stammen aus dem frühen 20. Jahrhundert. Das Royal Liver Building am Wasser dominiert die Skyline und ist bei Touristen und Einheimischen gleichermaßen beliebt. Andere Ziele auf der Liste dessen was man gesehen haben muss, sind die Kathedrale, das World Museum Liverpool und das Merseyside Maritime Museum.

Und wie jeder weiß war Liverpool auch die Geburtsstätte der Beatles und keine Reise nach Liverpool wäre komplett ohne ihre Geschichte zu hören und die Plätze zu besuchen, die mit diesen berühmten Musikern in Verbindung stehen.

Ein guter Ausgangspunkt dafür ist Albert Dock. Das Museum ist ganz dem Leben der „Fab Four“ gewidmet und es gibt viele Ausstellungsstücke zum Leben der einzelnen Mitglieder der Beatles und wie ‘The Beatles’ entstanden. Die Sammlung der Erinnerungen umfasst auch einige sehr seltene Stücke.
Musik ist in ganz Liverpool sehr beliebt und in den Konzerthallen und Arenen wird Musik der unterschiedlichsten Stilrichtungen gespielt.

Liverpool © Friar's Balsam/flickr.com

Kulturliebhaber werden die vielen Galerien Liverpools lieben in denen die verschiedenen Künstler ihre Werke präsentieren. Die Tate Liverpool ist die Heimat der modernen Kunst und über das Jahr verteilt gibt es dort viele schöne Ausstellungen. Wer es lieber etwas traditioneller mag, sollte die Walker Art Gallery oder die Victoria Gallery and Museum besuchen.

Und auch kulinarisch hat Liverpool so einiges zu bieten. Es gibt überall in der Stadt gute Restaurants mit internationaler Küche, aber auch historische Pubs, die sehr wohl einen Besuch wert sind. Restaurantempfehlungen von unabhängigen Beobachtern wären The Monro, The Living Room und Blakes.

Für alle die länger in Liverpool bleiben möchten gibt es eine große Auswahl an Unterkünften. Angefangen bei kleinen Pensionen bis zu Fünf-Sterne Hotels.
Zu erreichen ist die Stadt gut mit dem Auto, dem Zug oder das Flugzeug über den John Lennon  International Airport, an dem man auch günstig Autos mieten kann.

Veröffentlicht unter England, Nordwesten | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Inverness

Inverness gelegen in Nordschottland, dort wo der Fluss Ness in den Moray Firth fließt, wird auch als die Hauptstadt der Highlands angesehen.

Die Stadt liegt nahe der Stelle an der die Schlacht von Culloden am 16. April 1746 stattfand. Es war die letzte Schlacht auf britischem Boden und dauerte weniger als eine Stunde.
Inverness ist die nördlichste Stadt in Großbritannien. Schon im 6. Jahrhundert gab es dort eine Siedlung, die im 12. Jahrhundert in der ersten Royal Charter von Dabíd mac Maíl Choluim (König David I.) bestätigt wurde.

Inverness Castle © andresmh/flickr.com

Es gab auch eine Burg innerhalb der Stadt, bewohnt von dem gälischen König Mac Bethad mac Findláich (MacBeth).

Das heutige Inverness Castle, eine rotes Sandsteingebäude 1836 von dem Architekten William Burn an Stelle einer Festung aus dem 11. Jahrhundert gebaut beherbergt die Dienststelle des Sheriffs.

Es heißt, dass das erste Castle 1057 von Máel Coluim III. von Schottland gebaut wurde, nachdem er die Burg von Macbeth von Schottland zerstört hatte, der der Legende nach den Vater von Máel Coluim, Donnchad I. von Schottland, ermordet hat.

Die Cathedral Church of St. Andrew, wie die Kathedrale von Inverness offiziell heißt, ist ein imposantes Gebäude im gotischen Stil, gebaut zwischen 1866 und 1869 aus rosa Sandstein von dem Architekten Alexander Ross. Sie steht am Westufer des Ness gegenüber der Innenstadt und Inverness Castle.

Nicht weit vom Flughafen von Inverness und auch einen Besuch wert befindet sich das Highland Aviation Museum, das im Mai 2005 eröffnet wurde. Im Inneren können Besucher neben Modellen auch lebensgroße Puppen in Fliegermontur, Schleudersitze und eine Reihe von Darstellungen. Auf dem Außengelände befinden sich interessante Ausstellungsstücke zur zivilen und militärischen britischen Fliegerei nach dem Krieg.

Urquhart Castle © foxypar4/flickr.com

Ungefähr 37 Kilometer südwestlich von Inverness liegt Loch Ness, Schottlands zweitgrößtes Loch nach Loch Lomond. Wegen seiner großen Tiefe, 230 Meter an der tiefsten Stelle, ist es vom Volumen her sogar das größte und enthält mehr Süßwasser als alle Seen in England und Wales zusammen.

Loch Ness ist die Heimat von Nessie, dem berühmten Seeungeheuer, das im 6. Jahrhundert zum ersten Mal gesehen wurde. In Drumnadrochit können Besucher aus zwei Loch Ness Monster Ausstellungen wählen, falls sie mehr über Nessie erfahren möchten.

Urquhart Castle am Ufer des Loch Ness südlich von Drumnadrochit ist eines von Schottlands bekanntesten Castles und seine Geschichte war sehr blutig. Vom fünfstöckigen Turmhaus am Nordende haben Besucher eine wunderbare Aussicht.

Veröffentlicht unter Schottland | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Die Hebriden

Die Hebriden vor der Nordwestküste Schottlands sind aufgeteilt in zwei Gruppen: die Inneren Hebriden und die Äußeren Hebriden.

Die Inneren Hebriden mit 36 bewohnten Inseln, zu denen Islay, Skye, Mull, Raasay, Staffa und die Small Isles gehören, liegen näher am schottischen Festland.

Callanish Stone Circle © dragonstaffuk/flickr.com

Die Äußeren Hebriden bestehen aus mehr als 100 Inseln und kleinen Schären von denen 15 bewohnt sind. Dazu gehören Barra, Benbecula, Berneray, Harris, Lewis, North Uist, South Uist and St Kilda.

Die Hebriden sind sicher die bekanntesten Inseln von Schottland und waren schon während der Mittelsteinzeit um 6500 v. Chr. besiedelt. Die besten Beispiele dieser frühen Besiedlung sind die stehenden Steine von Callanish aus dem 3. Jahrtausend v. Chr. Und die einzige Stätte, an der in Großbritannien Mumien gefunden wurden ist die bronzezeitliche Siedlung Cladh Hallan auf South Uist.

Auf den Hebriden kann man wunderbar allen möglichen Outdoor-Aktivitäten nachgehen. Umgeben vom Atlantischen Ozean kann man dort segeln, Kajak fahren oder surfen. Die Hebriden sind bekannt als ein Paradies für Surfer. Man kann surfen, windsurfen und Kite-surfen. Und unter den Wellen können Taucher die Riffe, Höhlen und Seetang-Wälder im klaren, sauberen Wasser erkunden.

Outer Hebrides © inaxo/flickr.com

Wer sich nicht so für Wassersport begeistern kann, auf den warten viele unbestiegene Felsen auf den Inseln oder man kann an einem von Europas härtesten Abenteuer-Rennen teilnehmen, einen Halbmarathon laufen oder bei Bergrennen mitmachen. Auf den Hebriden gibt es sowohl anspruchsvolle Off-Road Strecken für Radler aber auch etwas gemäßigte Strecken.

Aber die Hebriden sind auch ein großartiges Reiseziel für Tierbeobachter. Man kann Papageientaucher, Steinadler, Riesenhaie, Wale, Delfine, Otter und die Wiesenknarre beobachten. Und dies in der wunderschönen Landschaft der Inseln. Im Sommer kann man einen wunderschönen bunten Teppich aus Wildblumen, weiße Strände und türkisfarbenes Wasser genießen und im Winder die donnernden Wellen die von Atlantikstürmen ans Ufer geworfen werden.

Puffins © The Welsh Poppy/flickr.com

Aber natürlich gibt es auf den Hebriden auch eine Vielzahl kultureller Veranstaltungen wie das Hebridean Celtic Festival, Ceòlas Music Summer School, das Harris Arts Festival und Barra Live. Diese Veranstaltungen bringen Menschen aus der ganzen Welt auf die Hebriden und den Besuchern ist überall auf den Inseln ein warmes Willkommen gewiss.
Die Gemeinden sind fest zusammengewachsen, freundlich, entspannt und zufriedener mit dem Rhythmus des Lebens als anderswo.

Die Hebriden sind außerdem das Herzland der Gälen und der gälischen Sprache und die Kultur basiert auf starkem Glauben.

Veröffentlicht unter Schottland | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Stratford-upon-Avon

Stratford-upon-Avon, gelegen in der wunderschönen Landschaft Warwickshires am Ufer des Avon, ist weltbekannt als der Geburtsort von William Shakespeare.

Shakespeare's Birthplace © Nigel's Europe/flickr.com

Als eine der wichtigsten und beliebtesten Reiseziele in Großbritannien ist Stratford-upon-Avon gut mit dem Auto, dem Zug oder per Flugzeug zu erreichen und ist perfekt geeignet für einen längeren Urlaub oder einen Wochenendausflug.

In Stratford-upon-Avon sind viele der Originalhäuser aus der Zeit William Shakespeares noch immer in einem exzellenten Zustand. Besucher werden auch von den breiten Straßen und dem ruhig dahinfließenden Avon angetan sein.

Ein Muss für jeden Besucher sind natürlich die fünf Häuser in oder bei Stratford-upon-Avon, die in Zusammenhang mit William Shakespeare und seiner Familie stehen.
Das am meisten besuchte ist natürlich Shakespeares Geburtshaus, ein Fachwerkhaus in dem Shakespeare 1564 geboren wurde.

Von 1597 bis zu seinem Tod 1616 hat er in New Place gewohnt und auch wenn das Haus im 18. Jahrhundert abgerissen wurde, sind immer noch die Grundmauern und das Grundstück vorhanden. Vor rund 80 Jahren entstand dort auch ein wunderschöner elisabethanischer Knotengarten.

In der Nähe der Holy Trinity Church, in der Shakespeare begraben ist, befindet sich Hall’s Croft. Shakespeares älteste Tochter Susanna lebte dort mit ihrem Mann, der ein medizinisches Genie war. Neben einer Ausstellung über Dr. Hall und die Medizin seiner Zeit gibt es dort auch noch Gemälde und Möbel aus dem 16. und 17. Jahrhundert zu sehen.

Anne Hathaway's Cottage © Nigel's Europe/flickr.com

Ein weiteres sehr bekanntes Gebäude in England ist Anne Hathaways Cottage mit seinem besonders schönen Garten. Anne Hathaway hat dort gelebt bis sie 1582 William Shakespeare geheiratet hat.

Mary Arden, Shakespeares Mutter lebte in einem Haus dreieinhalb Meilen außerhalb von Stratford-upon-Avon, bevor sie John Shakespeare geheiratet hat. In dem Haus befinden sich heute das Shakespeare Countryside Museum und zwei historische Farmen. Jede Tag können Besucher Vorstellungen der Heart of England Falknerei beiwohnen.

Sowohl William Shakespeare als auch Anne Hathaway sind in der alten Holy Trinity Church mit ihrem schönen Innenhof und Friedhof begraben

Auch einen Besuch wert ist Harvard House das heute noch genauso aussieht wie im späten 16. Jahrhundert. Einige der Glasfenster stammen sogar aus dem 14. Jahrhundert.

Butterfly Farm © wwarby/flickr.com

Und natürlich sollte man auch den Avon erkunden. Man kann entweder eines der vielen Boote mieten oder eine Fahrt mit dem Ausflugsboot machen. Auch ein Spaziergang entlang am Fluss hat seinen Reiz. Und vielleicht kann man dann ja auch das Bootsrennen sehen, das jeden Sommer stattfindet.

Oder möchten Sie lieber Europas größte Schmetterlingsfarm mit den spektakulärsten und buntesten Schmetterlingen besuchen? Dann kann man nur die Stratford-upon-Avon Butterfly Farm and Jungle Safari empfehlen.

Und natürlich hat Stratford-upon-Avon auch Unterkunftsmöglichkeiten für jeden Geschmack und Geldbeutel.

Veröffentlicht unter England, West Midlands | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Die Mendip Hills

Die Mendip Hills, auch einfach Mendips genannt, sind ein Kalkstein Höhenzug in Somerset, England südlich von Bristol und Bath.

Von den Gipfeln der Mendip Hills hat man einen wunderbaren Blick auf den Bristol Channel und nach Exmoor. In den vielen Tälern liegen freundliche Dörfer und unter den Hügeln der Mendips gibt es zahlreiche Karsthöhlen. Einige von ihnen wie zum Beispiel die Wookey Hole- oder die Cheddar-Höhlen sind bekannte Touristenattraktionen, andere wiederum sind nur erfahrenen Höhlenforschern bekannt.

Gough's Cave © gas_station_sushi/flickr.com

Überall in der Region findet man Zeugnisse früherer Siedlungen und Industrie, wie zum Beispiel steinzeitliche Erdbauten, Hügelgräber aus der Bronzezeit, Forts aus der Eisenzeit und Überreste von Bleiminen aus der Römerzeit.

Als „Area of Outstanding Natural Beauty“ haben die Mendip Hills auch so einiges für Naturliebhaber zu bieten. Besonders Freunde von Schmetterlingen und Wildblumen kommen hier auf ihre Kosten.  Außerdem bieten die Mendips ideale Voraussetzungen zum Wandern, Radeln und Reiten.

Einst, bevor die Somerset Levels trockengelegt wurden, war der Brent Knoll umgeben von Wasser und Sumpfland und bei den Römern sogar bekannt als „Berg der Frösche“. Heute ist er leicht zu Fuß von den Dörfern Brent Knoll und East Brent aus zu erreichen. Von der Befestigungsanlage aus der Eisenzeit auf dem Gipfel  des Hügels hat man einen großartigen Blick bis nach Wales.

Viele archäologische Funde, wie Knochen, Kochutensilien und Felszeichnungen in den Höhlen, die aus der Steinzeit stammen wurden im Ebbor Gorge Natur Reserve gefunden und können im Museum in Wookey Hole besichtigt werden.

Wells Cathedral © IDS.photos/flickr.com

In Wells, nur wenige Kilometer von Wookey entfernt, befindet sich Wells Cathedral. Wells ist die kleinste Stadt Englands mit dem Charme eines kleinen Dorfes. Die Kathedrale ist eines der architektonischen Highlights in Großbritannien. In ihr befindet sich unter anderem eine wunderschöne Uhr mit mechanischen Rittern, die zu jeder vollen Stunde Hiebe austauschen.

Nur ein paar Kilometer entfernt befindet sich Glastonbury mit dem rätselhaften Glastonbury Tor auf dem ein Turm aus dem 14. Jahrhundert steht. Wenn man der Legende Glauben schenkt, liegt der Heilige Gral im inneren des Tors, von dem aus man eine grandiose Aussicht hat, begraben.

Ein anderes für den Heiligen Gral in Frage kommendes Versteck ist Chalice Well, gelegen in einem Garten am Fuße des Tor.

Glastonbury Abbey im Zentrum von Glastonbury war einst eine der reichsten Abtei in England und während des Mittelalters eine beliebte Pilgerstätte.  Sie wurde schon immer mit Jesus, dem Heiligen Gral und König Artus in Verbindung gebracht. Noch heute finden Reisende einen Platz im George Hotel, das von der Abtei gebaut wurde um die Flut von Pilgern zu beherbergen.

Glastonbury Tor © AndyRob/flickr.com

Auf dem Gelände der Glastonbury Abbey befindet sich auch das Grab von König Artus und Königin Guinevere, das von den Mönchen im 12. Jahrhundert entdeckt wurde, gerade als diese Geld für den Neubau der Abtei benötigten. Man kann sich natürlich seine eigene Meinung über das Grab, die Artuslegende und den Heiligen Gral bilden, aber Glastonbury ist sicherlich einen Besuch wert.

Im Somerset Museum of Rural Life und dem in der Nähe gelegenen Peat Moors Visitor Centre bekommt man außerdem einen guten Eindruck davon wie frühe Siedler in der Gegend vor tausenden von Jahren gelebt haben.

Und natürlich gibt es in den Mendip Hills Übernachtungsmöglichkeiten für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel.

Veröffentlicht unter England, Südwesten | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar